WOHER GLÜCK KOMMT

Wusstest du, dass Glück vom Wortstamm „GELINGEN“  kommt? Als ich das zum ersten Mal hörte glich das Innere meines Kopfes einem heftigen Sommergewitter! (Gedanken-) Blitze, Donner und heftige Güsse (der Erkenntnis) spielten sich in meinen Gehirnwindungen ab!

Wenn Glück also auf das Wort „GELINGEN“ aufbaut, ist es kein Zufallstreffer mehr, keine Willkür oder Laune des Schicksals, wie ich bisher dachte. Die Vorstellung dass einen das Glück trifft und den anderen auslässt musste somit sterben und damit auch die „Opferhaltung“.

Wenn mir etwas gelingt (glückt) dann bedeutet es automatisch dass ich mich vorher aktiv für diesen positiven Ausgang angestrengt habe. Ich habe es selbst geschafft (erschaffen!)

Mir fiel es damals wie Schuppen von den Augen! So schlaue Sprüche wie z.B. „Jeder ist seines Glückes Schmied“ machten plötzlich Sinn!

Einige Jahre später brachte mein Mann Martin den Spruch „Muasch megn“ in mein Leben. Dieser Spruch führte zu vielen verstimmten Gesichtern und offenen Mündern in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis.
Denn immer dann wenn jemand am Jammern war, und seine Zustimmung oder Mitleid zu seinem persönlichen Leid bei Martin suchte, meinte er nur ganz trocken: „muasch megn“ (Tirolerisch für „musst mögen“)
Auch ich ging sehr oft mit dieser „blöden Aussage“ (wie ich den Spruch damals nannte) in den Widerstand. Denn wer mag denn schon sein Leid und seine Schmerzen?? Vor allem wenn ich wieder mal Schmerzen hatte und mir nicht zu helfen wusste. Ich hatte über 20 Jahre starke Kopfschmerzen, die teilweise so schlimm waren, dass ich lieber gestorben wäre. Ich „ernährte“ mich lange lange Zeit von Schmerztabletten, die mir nur zu einer Linderung verhalfen wenn ich Unmengen davon schluckte und somit durch die Überdosis ein paar Stunden schlief. Dieses Jahrzehnte lange Leid steckte tief in meinen Knochen und dieses „muasch megn“ traf mich schwer, wenn ich wieder mal Schmerzen hatte (die zum Glück zu dem Zeitpunkt schon nur nur mehr selten und lange nicht mehr so heftig waren wie früher).

Ich schaffte es aber nie lange auf Martin wegen seines Spruches böse zu sein, weil meine Seele genau wusste wie Recht er hatte.
Denn wenn ich es nicht „mögen“ täte, hätte ich schon alles drauf und dran gesetzt es zu ändern, und damit meine ich wirklich ALLES.

Die Tatsache, dass die meisten Menschen sich ihrer Selbstverantwortung nicht oder kaum bewusst sind führt zur beliebten Opferhaltung. Und als Opfer lehnt man das ab, was einem im Leben nicht passt, ohne dabei zu erkennen, dass man selbst die Ursache dafür war.
Durch die Abgabe der Selbstverantwortung verliert man auch die Macht etwas an seinen Lebensumständen zu ändern.

Erinnere dich an Situationen von denen du die Schnauze gestrichen voll hattest! Erinnere dich an die Kraft, die Power die plötzlich in dir war, als du beschlossen hast etwas an deiner miserablen Situation zu verändern! Erinnere dich daran, wie dich das Leben selbst plötzlich unterstützt hat, als du deine Macht wieder angenommen hast und in die Selbstverantwortung gegangen bist.

Es kann dir nur gelingen dein Leben zu deinem Traumleben zu machen, wenn du alles was dich und dein Leben ausmacht annimmst, und somit vom Opfer zum Schöpfer wirst!

Du alleine warst es der diese Lebensumstände erschaffen hat. Ob bewusst oder unbewusst spielt dabei keine Rolle! Ich ermutige dich bewusst das Ruder deines Lebens in die Hand zu nehmen und das Leben zu leben, dass du dir wirklich wünscht!

Teile diesen Artikel mit anderen nicht 100% glücklichen Menschen, damit ihnen ihr leben auch GELINGEN kann! Danke!

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Alles Liebe!

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